Die Frauen der Eisenstraße

Seit dem Mittelalter wird entlang der Ybbs und der Erlauf Eisen verarbeitet. Die Verarbeitung von Eisen war Handwerk und Kunst zugleich. In der vorindustriellen Neuzeit, im 16./17. Jahrhundert, wurden die mittelalterlichen Schmieden zu sogenannten „Hämmern“ und waren meist im Besitz wohlhabender Hammerherren und manchmal auch „Hammerherrinnen“. Die Bezeichnungen änderten sich zu „Schwarzen Grafen und Schwarzen Gräfinnen“. Die Frauen der mittelalterlichen Schmiede waren geachtet, aber auch gefürchtet, weil man ihnen Zauberkräfte zusprach, vor denen viele Respekt hatten.
Die Dokumentation „Die Frauen der Eisenstraße“ ist eine filmische Spurensuche durch die Eisenstraße und beschäftigt sich nicht nur mit den „Schwarzen Gräfinnen“, sondern erzählt auch die Geschichte der einfachen Frauen.

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