Rauhnachtgeschichten

Rauhnachtgeschichten – Bräuche, Mythen und Legenden
aus dem niederösterreichischen Alpenvorland

Film von Anita Lackenberger und Gerhard Mader
Die „Rauhnachtgeschichten“ führen in die Welt uralter Erzählungen und Mythen des niederösterreichischen Alpenvorlandes, in dem sich viele althergebrachte Bräuche und Riten erhalten haben.

In der Zeit zwischen dem Thomastag am 21. Dezember und dem Dreikönigstag am 6. Januar, in der kältesten Jahreszeit, vom wohligen Zuhause aus, begeben wir uns in eine längst vergangene Welt, die in althergebrachten Bräuchen weiterlebt und auch lebendige Gegenwart ist.

Die Wintersonnenwende ist das Signal für die Wesen der Parallelwelt, sich den Menschen schemenhaft zu zeigen. So machen sich die Percht und ihre Hexengefolgschaft auf den Weg, die Menschen zu kontrollieren und Gutes und Böses zu registrieren. Wer ihrer ansichtig wird, muss mit Vergeltung rechnen, da sind die rauhen Gestalten nicht zimperlich. In diesen mythischen Kreislauf führen die „Rauhnachtgeschichten“, die einen seltenen Einblick in bäuerliche Traditionen und deren Ursprünge bieten. Wer, der außerhalb des Alpenvorlandes lebt, hat schon einmal von den „Zoderwascheln“ gehört? Den Seelen der ungetauften Kinder, die um Erlösung tanzen. Oder von den Gesetzen der „wilden Jagd“?
Wir erfahren, was ein „Schober“ ist, und was der Anschnitt eines Kletzenbrotes für eine Bedeutung haben kann.

Eine Koproduktion mit:

Eine Schulversion wurde erstellt in Zusammenarbeit mit:
Kultur Niederösterreich

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